Da das Wetter so schön und Benni das ganze Jahr zu wenig und ich derzeit etwas mehr Zeit habe, trafen wir uns am

Montag in Alland mit leichtem Gebäck auf unseren Eisen zu einer 3-Tagetour, deren Ziel es war, viel Moped zu fahren.

Wir starteten über die Klammhöhe, Kalte Kuchl, Ulreichsberg, Wastl, Scheibbs, Grein, Königswiesen und bei Aschach wieder über die Donau nach Süden, Wels, Windischgarsten, Hinterstoder, Hengstpass, Kaiserau und, nachdem in Trieben am Montag die Wirtshäuser ruhten, noch hinauf auf den Tauern. Dort übernachteten wir beim Lanz und waren sehr zufrieden.

Am nächsten Tag mussten wir bei meinem Bike feststellen, dass die Hinterbremse bereits die Verschleißgrenze erreicht hatte und getauscht gehört. Also runter vom Berg und in Judenburg nach einem Ersatzteil gesucht. Wir würden zwar nicht fündig, erhielten aber den Hinweis, dass in Villach die Teile verfügbar sind. Also setzten wir unsere Fahrt fort über das Gaberl, Pack und Griffener Berg  zum „Karawankenhupfen“: Kärntner Seeberg nach Slowenien, über den Loiblpass wieder zurück nach Kärnten, den Wurzenpass wieder nach Slowenien, Italien und den Passo Promollo  nach Villach. Dort konnten wir bei Erwin, einem lieben Freund, übernachten, in 4-Stern-Qualität.

Am Mittwoch früh standen wir um 08:00 vorm Birner und kauften die Bremsbelege und mit Erwins Werkzeug waren Sie 30 Minuten später montiert. Danach folgte ein feudales Frühstück. Da wir dadurch doch ein wenig Zeit verloren hatten, fuhren wir die schnellere Route über Feldkirchen und St. Veit/Glan zum Klippitztörl. Leider war aber die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt und wir mussten wieder über den Griffener Berg und die Pack zurück nach Köflach, weiter durch das Geisttal nach Peggau, die Weizklamm, Birkfeld, Feistritzer Sattel, Höllental, Hals und Mayerling nach Heiligenkreuz. Dort verabschiedeten wir uns voneinander nach 1.400 autobahnfrei gefahrenen KM, ca. 30.000 Höhnenmetern, mit einem leicht verschlissenen Hinterteil, spürbare Handgelenke und dem zwingenden Wunsch, so was im nächsten Jahr wieder zu machen.

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